Unser Trip nach Lusaka

Zur Beantragung unseres Arbeitsvisums, der „employment permit“ fuhren wir am Montag in einem überraschend komfortablen Reisebus Richtung Lusaka. Auf durchgehend asphaltierter Strecke lassen sich die knapp 500km dann gut und gerne in 7 Stunden schaffen. Doch unser erster Halt und Übernachtungsort lag auf halber Strecke auf einer idyllischen Farm in der Nähe von Choma. Ein ganzer Nachmittag und Abend Zeit zum entspannen, um sich auf den Großstadttrubel von Lusaka vorzubereiten. Eine geführte Vogelsafari in dem naturbelassenen Umfeld des Farmhauses durch Chinga, Ninas Mann, der beruflich Safariguide ist, inklusive. Am nächsten Tag bewältigten wir die restliche Strecke bis Lusaka. Mein erster Eindruck der Stadt: sehr dreckig, vermüllt und jede Menge Trubel, da ist Livingstone dann doch eher ein ruhiges Örtchen gegen. „Willkommen in der Stadt des Wahnsinns“, stellte Nina uns die Stadt vor, in der sie selbst 3 Jahre gelebt hat. Dem Antrag für die „employment permit“ im Immigration Office wollten wir uns morgen widmen und den Rest des Tages in unserer Unterkunft etwas Abseits von Lusaka in einer ebenfalls noch sehr naturbelassenenen Gegend verbringen. Unsere Gastgeber waren Freunde von Chinga, Richard und seine Tochter Emily, beide Künstler. Von ihrer herzlichen Gastfreundschaft waren wir sehr begeistert. Nach einem kräftemobilisierenden Morgenspaziergang in den Wäldern um ihr Haus machten wir uns auf den Weg in das Botschaftsviertel von Lusaka, das einen starken Kontrast zu unseren ersten Eindrücken von Lusaka gab. Nach einem kurzen, interessanten Besuch bei der deutschen Botschaft, ging es mit all unseren Unterlagen zum Immigration Office. Trotz einiger Komplikationen bei der Beantragung unserer Arbeitsvisa, gelang es zumindest Lukas, Nina und mir einen Stempel für den Reisepass zu erlangen, dass unsere permits in Bearbeitung seien. Bei Sophie hat der Antrag gar nicht geklappt, da wohl eine Unterschrift auf ihrem Einladungsschreiben der Schule fehlte – das sollte sich aber vom Immigration Office in Livingstone aus regeln lassen.

Nun ja, froh waren wir dann allemal im Bus zu sitzen und nach langen 8 Stunden Busfahrt wieder in Livingstone zu sein.

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