Vom Hoch- zum Tiefpunkt

Gerade einmal 9 Tage hier und schon ist die Euphorie schlagartig verflogen. Nachdem wir mit dem Headteacher der Acacia-School, Trevor Monroe, der uns zuvor die Schule gezeigt hatte, unterwegs waren, um uns die Tennisplätze am Golfplatz von Livingstone anzugucken, wurden Lukas Tasche und mein Rucksack aus seinem Auto geklaut. Die ernüchternde Bilanz: Handy, gopro, Lumix-Kamera, Ipod, Haustürschlüssel und noch einige andere Sachen weg. Das wars dann erstmal mit Filmen und Fotographieren - eine kleine Unachtsamkeit und schon dominieren Zweifel und Selbstvorwürfe den Kopf anstatt Sambia oder mein Projekt. „From now on, days only can get better“ sind Trevors aufmunternden Worte. Recht hat er, aber es wird noch einige Zeit dauern, bis ich das verarbeitet habe. Kriminalität ist eben nur eines der vielen sozialen Probleme in einem armen Land wie Sambia, es gilt daraus nun zu lernen. Die Fotos von Lusaka und von den beiden Übernachtungsorten sind natürlich ebenfalls weg (es waren insgesamt aber auch nicht allzu viele), daher sind die letzen beiden Berichte erstmal ohne Bilder. Trevor hatte mir aber bereits angeboten, seine Kamera auszuleihen, wann immer ich sie brauche, wirklich super nett.

Dass wir am nächsten Abend auf einer der schönsten Terassen Livingstones am Ufer des Sambesi mit Blick auf den Sprühnebel der Fälle den Sonnenuntergang bewundern und Elefanten aus 2 Meter Entfernung bestaunen können, ist da nur ein kleiner Wehrmutstropfen.

Na ja, Kopf hoch und weiter geht’s... :-)

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